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Solidarität mit den ukrainischen Genossen Michailo und Olexsandr Kononovich!

Anfang März informierte der Weltbund der demokratischen Jugend (WBDJ) die kommunistischen und demokratischen Jugendorganisationen, dass die Brüder und Genossen Michailo und Olexsandr Kononovich, beide im leninistischen kommunistischen Jugendverband der Ukraine aktiv, vom ukrainischen Inlandsgeheimdienst SBU verschleppt worden sind und rief zur internationalen Solidarität auf. In vielen Ländern kam es daraufhin zu spontanen Solidaritätskundgebungen vor den ukrainischen Vertretungen, wie hier in München von der SDAJ organisiert. Inzwischen gab der WBDJ bekannt, dass beide in Kiew in einem Untersuchungsgefängnis festgehalten werden. Sie seien mehrfach brutal misshandelt worden, doch sie seien am Leben. Der Vorwurf gegen die beiden Genossen lautet Spionage für die Russische Föderation und für Belaruß zu betreiben. Doch das ist ein Vorwand. Michailo und Olexandr kämpfen gegen das seit dem Umsturz 2014 bestehende Verbot der Kommunistischen Partei, gegen die faschistischen Kräfte, die sich seitdem im ganzen Land breit machen können. Sie kämpfen gegen Zustände, in denen inzwischen ganz offiziell die einstigen Kollaborateure der Hitlerfaschisten verherrlicht werden, sei es in Schulbüchern oder durch Straßennamen. Der Umsturz damals wurde massiv auch von der deutschen Bundesregierung unterstützt. Eine Regierung, die sich an die EU statt an die Russische Föderation anlehnt und das EU-Assoziierungsabkommen unterschreibt, sollte in der Ukraine an die Macht gebracht, dem Expansionsdrang des deutschen Kapitals nach Osten der Weg geebnet werden. Die Solidarität mit den Genossen und allen Kämpfern gegen den Faschismus ist deshalb gerade hier unsere Pflicht.

Freiheit für Michailo und Olexsandr!

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