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Mit Geschichtsrevisionismus gibt es keine Solidarität!

Aus Anlass der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen der Ukraine und Russland legt die Museumsleitung des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst Hand an das Gedenken um die Befreiung vom deutschen Faschismus durch die Rote Armee.

Mit einem anmaßenden Akt von Geschichtslosigkeit wurde von der Museumsleitung der Schriftzug „Deutsch-Russisches“ unkenntlich gemacht, was erst von Außenstehenden korrigiert wurde. Dann zog das Museum die Fahnen der Republik Belarus und der Russischen Föderation ein. Beide Maßnahmen werden begründet mit einer „Solidarität zur Ukraine“.

Wir meinen, es kann keine Solidarität mit Geschichtsrevisionismus geben. Niemandem, schon gar keinem deutschen Museum, steht es zu, in das Gedenken an den Kampf der Sowjetunion, dem maßgeblichen Teil der Anti-Hitler-Koalition, selektierend einzugreifen.

Von 1941 bis 1944 ermordeten Wehrmacht und SS 1,7 Millionen belarussische Einwohner und zerstörten dort fast jede Stadt und unzählige Dörfer. Neben der Ukraine und Belarus war Russland einer der Hauptschauplätze des 2. Weltkrieges. Auch dort ließen Millionen ihr Leben im deutschen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion, auch dort sorgten die deutschen Faschisten für beispiellose Zerstörung.

Im Gebäude des heutigen Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst wurde am 9. Mai 1945 die ratifizierende Urkunde der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht unterzeichnet. Auf dieser Grundlage eröffnete die Deutsche Demokratische Republik hier 1967 das Museum der bedingungslosen Kapitulation des faschistischen Deutschlands im Großen Vaterländischen Krieg. Seitdem ist es wichtiger Erinnerungsort, ein wichtiges Ehrenmal für den Kampf ALLER Soldaten und Bürger der Sowjetunion gegen den deutschen Faschismus.

Wir sagen:

Hände weg vom Gedenken an die Befreier!

Der Verein Unentdecktes Land e.V. hat auf Grundlage dieses Aufrufs im März eine zweimalige Mahnwache vor dem Museum organisiert

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