Was sind die Wurzeln des Rassismus? Wem nützt und wem schadet er? Anlässlich der scheinbar klassenübergreifenden Verurteilung von „Ausländerfeindlichkeit“, angesichts um die Welt gehender Bilder von brennenden Flüchtlingsheimen entstanden die Thesen zu Rassismus und Kapital und wurden im Februar 1993 als Beilage zur KAZ 239 veröffentlicht.
Heute wenden sich wieder Kapitalvertreter besorgt gegen „Ausländerfeindlichkeit“ und Beckstein und Stoiber geben sich als Vorkämpfer für ein Verbot der NPD. Dazwischen führte Deutschland den ersten Krieg nach 45 – als „Konsequenz der Lehren von Auschwitz“, wie uns eine Regierung aus Sozialdemokraten und GRÜNEN erklärte.
Als Beitrag dazu, die Ereignisse vom Kopf wieder auf die Füße zu stellen, haben wir beschlossen, die Thesen zu Rassismus und Kapital unverändert nachzudrucken.
Redaktion der Kommunistischen Arbeiterzeitung
Der Nachdruck der Thesen zu Rassismus und Kapital kann bezogen werden über:
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In einem Eisenbahnabteil sprach ein junger Proletarier geringschätzig von der Parteizeitung. Ich wische mir höchstens den Arsch, sagte er. Ein älterer Genosse erwiderte ihm ruhig: Da wirst du im Arsch bald schlauer sein als im Kopf.
Bertolt Brecht, aus: Gesammelte Werke Bd. 18,
Frankfurt am Main 1995, S.9