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Solidarität

Vor 10 Jahren in Odessa/Ukraine – Das Massaker oder wie der Krieg begann!

Am 2. Mai 2014 wurden mindestens 48 Gewerkschafter bei lebendigem Leibe verbrannt, als sie Schutz vor Anhängern des von den USA und der EU unterstützten Maidan-Putsches suchten. Die Polizei wurde dabei gefilmt, wie sie – statt schützend einzugreifen – mit ihren Waffen auf das Gewerkschaftshaus schoss. Hunderte GewerkschafterInnen wurden z.T. schwer verletzt. Als Hooligans getarnt war aus der ganzen Ukraine in diesen Tagen ein nationalistischer Mob in Odessa konzentriert worden.

Bis heute wurde niemand für die Gräueltaten zur Rechenschaft gezogen, obwohl die Täter auf dem Filmmaterial zu erkennen sind und die Namen vieler Verantwortlicher den ukrainischen Behörden bekannt sein sollen.

Während sich das Feuer durch das Gebäude fraß, sangen die draußen Versammelten die ukrainische Nationalhymne und verspotteten die Eingeschlossenen, während sie elend verbrannten. Dem Brand Entkommene wurden totgeschlagen.

Faschisten beschmierten das Haus der Gewerkschaften mit Hakenkreuzen und Graffiti mit der Aufschrift „Galizische SS“.

Das Massaker im Gewerkschaftshaus war der Anlass, in Lugansk und Donezk Volksabstimmjungen abzuhalten, um sich zu unabhängigen Volksrepubliken zu erklären. Die Krim wiederum beantragte den Anschluss an Russland. Die Ukraine begann eine sogenannte Antiterroroperation, um die Kontrolle über die Donbass-Volksrepubliken wiederzuerlangen. Bis 2022 hatte dieser Krieg über 13.000 Menschenleben gefordert. Zwar wurden zwei Friedensabkommen unterzeichnet, „Minsk I“ und „Minsk II“, aber nach Auskunft der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel dienten sie nur dazu, Zeit zu gewinnen und die Ukraine aufzurüsten. Unsere Gewerkschaftsspitzen schwiegen eisern.

Keinen Cent und keine Patrone für das Selenski – Regime in der Ukraine. Kampf den Gewerkschaftsfeinden in der Ukraine – und bei uns.

Solidarität für die Kriegsopfer im Donbass!

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