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Frauen zu den Waffen?

Alle Politiker, die die Forderung „Frauen ins Militär” erheben, verpacken diese in die Hülle der sog. Gleichberechtigung, die spielt aber gerade aus kapitalistischer Sicht gar keine Rolle. Die FDP (Westerwelle) verpackt mit diesen Gleichberechtigungsfloskeln ihre Bestrebungen, die Bundeswehr vollständig in eine Berufsarmee umzuwandeln und die CDU/CSU wollen zwar ein weiteres Betätigungsfeld für Frauen in der Bundeswehr, fordern aber keine Kampfeinsätze. Im Kapitalismus sind die Reden von Gleichberechtigung und Emanzipation seitens der Politiker immer nur ein vorgeschobener Grund und können auch nichts anderes sein, weil das Kapital ein besonderes Interesse daran hat, das Proletariat bestmöglich zu spalten und gegeneinander auszuspielen. Also es in Frauen und Männer zu trennen, in Deutsche, Polen, Franzosen etc.

Sollte das Kapital die Forderung „Frauen ins Militär” wahrmachen, sind wir grundsätzlich nicht dagegen, wenn die Frauen eines Proletariats, das sich seiner Klasse bewußt ist, den Umgang mit Waffen lernen und so viele Menschen wie möglich aus dem Proletariat an der Waffe ausgebildet werden, wie Lenin es auch in seinem „Militärprogramm der proletarischen Revolution” entwickelt. Denn, wie Lenin sagt, „Es ist die Sache der Bourgeoisie, die Trusts zu fördern, Kinder und Frauen in die Fabriken zu jagen, sie dort zu martern, zu korrumpieren, unsäglichem Elend preiszugeben. Wir ,unterstützen’ diese Entwicklung nicht, wir ,fordern’ so etwas nicht, wir kämpfen dagegen. Aber wie kämpfen wir? Wir erklären, die Trusts und die Fabrikarbeit der Frauen sind progressiv. Wir wollen nicht zurück, zum Handwerk, zum vormonopolistischen Kapitalismus, zur Hausarbeit der Frauen. Vorwärts über die Trusts usw. hinaus und durch sie zum Sozialismus.

Das gleiche gilt, mutatis mutandis (mit den nötigen Änderungen - die AG), von der heutigen Militarisierung des Volkes. Heute militarisiert die imperialistische - und andere - Bourgeoisie nicht nur das ganze Volk, sondern auch die Jugend. Morgen wird sie meinetwegen die Frauen militarisieren. Wir antworten darauf: Desto besser! Nur immer schneller voran - je schneller, desto näher ist der bewaffnete Aufstand gegen den Kapitalismus. Wie können sich die Sozialdemokraten durch die Militarisierung der Jugend usw. einschüchtern oder entmutigen lassen, wenn sie das Beispiel der Kommune nicht vergessen. [...] Die Frauen und die Jugend vom 13. Jahr an kämpften während der Kommune neben den Männern, und es wird nicht anders sein in kommenden Kämpfen um die Niederwerfung der Bourgeoisie. Die proletarischen Frauen werden nicht passiv zusehen, wie die gut bewaffnete Bourgeoisie die schlecht bewaffneten oder gar nicht bewaffneten Proletarier niederschießt, sie werden wieder, wie 1871, zu den Waffen greifen.”[1]

So werden auch wir die Militarisierung der Frauen nicht fordern. Nur wenn die Herrschenden die Frauen militarisieren sollten, müssen wir alles dafür tun, es nicht bei diesem Zustand zu belassen und die Tatsache für uns nutzen, daß das Kapital immer mehr seiner Klassenfeinde - das Proletariat - bewaffnet. Dazu müssen wir in alle militärischen Bereiche (also auch in den Zivildienst) Klassenbewußtsein tragen, um die Armee zersetzen zu können.

Wir können also nicht die Forderung „Frauen ins Militär” aufstellen, denn dann würden wir uns mit unseren Klassenfeinden auf eine Stufe stellen und sie bei der Vergrößerung der imperialistischen Armee unterstützen.

Bei der Revolution macht es einen Unterschied, ob die Frauen eines Proletariats selbst kämpfen und die Rechte ihrer Klasse verteidigen wie z.B. in Kuba, Vietnam, bzw. erkämpfen wie in den imperialistischen Ländern oder ob es die Männer für sie tun. Somit haben sie die Möglichkeit, sich selbst gegen die Machtlosigkeit, die ihnen über die Jahrhunderte hinweg in ständiger Klassenunterdrückung auferlegt wurde, zu wehren und die Freiheit mit zu erkämpfen, die Zukunft mit zu gestalten und das sollte vom ersten Moment der Revolution durch alle Menschen geschehen, unabhängig ihres Geschlechts.

Frauen im Militär, das wollen die Herrschenden nur in allerletzter Minute, aber die Diskussion wird geführt, um wenn es soweit ist, ein großes, mobiles Heer haben zu können. Im Moment sieht es so aus, daß Frauen schon in der Bundeswehr sind, nämlich in sanitären und medizinischen Bereichen. Darüberhinaus bestehen Pläne, Frauen auf vorerst freiwilliger Basis für den Einsatz im „Fernmeldedienst, in der Logistik, im Transportwesen und in Instandsetzungseinheiten” heranzuziehen.[2]

So würden Soldaten frei, die in den Krieg ziehen können und die Zahl von Berufssoldaten muß nicht ausgedehnt werden, die dem Militär teurer kommen würde als die Rekrutierung von Frauen.[3]

Der Vorteil für das Militär (Interessen des Kapitals) ist außerdem, Frauen effizienter auszubeuten, denn eine Krankenschwester unter militärischer Order hat weder einen 8-Stunden-Tag, noch kann sie Einspruch gegen jährliche Versetzungen in eine andere Stadt oder ein anderes Land erheben. Sie kann nicht kündigen bei Demütigungen und sexueller Belästigung, und ihr Vorgesetzter hat auch noch militärische Befehlsgewalt über sie.[4]

Der geringe Prozentsatz von weiblichem militärischen Personal in den Armeen (1980: 0,07% in der BRD; 8,4% in den USA) täuscht über ihre reale Involvierung in die Militärmaschinerie. Die Trennung von zivilen und militärischen Bereichen ist in den einzelnen Ländern ganz unterschiedlich: Während Frauen in den Ländern des ehemaligen Warschauer Paktes oder in Israel und den USA bestimmte Aufgaben als offizielle Angehörige des Militärs verrichten, können sie in anderen Ländern genau dasselbe tun und als zivile Angestellte nicht in der militärischen Statistik auftauchen. Gehören in der BRD nur die 50 Frauen im sanitären und medizinischen Bereich zum militärischen Personal, nicht aber die rund 60.000 Frauen, die innerhalb der Bundeswehr als ziviles Personal arbeiten[5], so ist es in der israelischen Armee genau umgekehrt. Dort zählen alle weiblichen Dienstleistungskräfte zum militärischen Personal, ausgenommen die Krankenschwestern und Ärztinnen.

An den Einsatzbereichen der Frauen wird sich nichts verändern, ob die Herrschenden die Einspannung von Frauen unter dem zivilen Deckmantel vor sich nehmen oder ganz offen verändert erstmal nicht die Tatsache, daß diese Frauen benutzt werden, den nächsten Krieg vorzubereiten und das, ob nun zivil oder als Soldatinnen meist in den frauentypischen Berufen. Das einzige, was wir an einer offenen Diskussion erkennen können, ist, daß es hier um militärische Kriegsvorbereitung geht, denn jeder Krieg braucht ein gewisses Kontingent an Frauen - nicht nur im Feldbordell. In der ganzen sozialen Wiederaufbereitung des Menschenmaterials für die Schlachtbank braucht man Frauen - in den Spitälern, in der Kriegsproduktion, bei den Sanitätern und im Winterhilfswerk. Zwar sind auch die Zivildienstleistenden zu der Sicherung der Logistik im Kriege und als billigste Arbeitskräfte im Frieden da, das scheint aber nicht genug.

Auch die Debatte der JU um eine allgemeine Dienstpflicht, also auch für Frauen, kommt der Nutzungseffizienz des Zivildienstes ebenso wie dem bestehenden freiwilligen Sozialen Jahr gleich. Für das Militär bedeutet das, daß die Zivilbevölkerung vermehrt Kenntnisse erhält, wie ein zerissener Menschenkörper wieder zusammengeflickt und betreut werden muß. Für das Kapital bedeutet es viele billige Arbeitskräfte[6] und ermöglicht Stellenkürzungen in den sozialen Bereichen.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt für die Herrschenden wäre bei der „Integration” von Frauen in das Militär, daß ein breites Spektrum der Zivilbevölkerung abgedeckt wäre und indoktriniert werden könnte und das Militär damit allgemein mehr Legitimation in der Bevölkerung erhalten würde. Das Militär würde ziviler und menschlicher erscheinen, weil die Eigenschaften, die mit Frauen in Verbindung gebracht werden, auf das Militär übertragen würden.

Wo ist das Faseln von Gleichberechtigung hin, wenn Frauen erstmal in den Armeen sind, in einem Betrieb, wo die Ungleichheit zum Gesetz geworden ist. Dann wird ganz deutlich, daß Gleichberechtigung keineswegs der Grund war, Frauen zum Militär zuzulassen. Sie werden dort auf Grund ihres Geschlechts in höherem Maße unterdrückt als in zivilen Berufen. Sexistische Angriffe und Vergewaltigungen stehen an der Tagesordnung und in den USA gilt Vergewaltigung als Unfall, basierend auf einem Gesetz von 1950, wo es heißt, daß die Armee nicht dafür verantwortlich gemacht werden kann. So gilt Vergewaltigung also als Berufsrisiko und tritt doppelt (US-Armee) oder sogar dreimal (holländische Armee) so oft auf, wie in der Zivilgesellschaft. Aber es wundert kaum, wenn man sich den Fakt bewußt macht, daß in der niederländischen Armee vor Übungen Pornofilme gezeigt werden, „je härter die Übung, um so härter der Porno”[7]

Auch in der US-Armee gehört die Demütigung von Frauen mit zur Ausbildung, die Vergewaltigung legitimiert, so schreien männliche wie auch die weiblichen Rekruten bei ihren Übungen „Rape and Kill”.

Für die Armee und um „ihre Männer” bei Laune zu halten, müssen die Soldatinnen z.B. in der israelischen und US-Armee „weiblich” bleiben: ein zu kurzer Haarschnitt verboten, Lippenstift erlaubt und Kosmetikkurse in beiden Ländern ein Bestandteil der militärischen Grundausbildung.[8]

Das Aussehen einer Marineinfanteristin ist, wie für jede Frau, wichtig für sie. Es ist auch wichtig für die Marineinfanterie. Die junge Rekrutin lernt, wie man korrekt Make-up aufträgt, das Haar frisiert und das Gewicht kontrolliert. Man erwartet, daß sie das Gelernte anwendet. Das Endprodukt sollte eine liebenswerte und ausgeglichenere junge Dame sein, als sie es beim Eintritt (in die Marine) war.[9]

Es wäre für die Armee fatal, wenn die Geschlechterordnung aufgehoben würde. Die Rolle des Mannes würde hinterfragt werden, warum er überhaupt in den Krieg zieht. Soldaten gelten als Beschützer der Nation und der Schwachen und der Frauen und Kinder. Frauen, die Seite an Seite mit den Männern zusammen ihren „Soldaten” stehen und selbst ihre Kinder und ihr Geschlecht beschützen, erschüttern dieses Bewußtsein und stellen damit die Männerrolle in Frage. Das würde den Kampfgeist der Armee gefährden.

So meint auch ein britischer Soldat anläßlich der Diskussion über die Ausbildung von Soldatinnen an Handfeuerwaffen: „Frauen sollten nicht in eine Position gebracht werden, wo sie sich selbst verteidigen müssen. Ich glaube an Ritterlichkeit im Krieg.[10]

Die Militärführung dieses Soldaten zögerte jedoch nicht, Krankenschwestern auf den Südatlantik in Richtung Falklandinseln zu schicken. Obwohl sich diese mitten im Schlachtfeld befanden, galten sie als Krankenschwestern weiter als Bestandteil des nichtkämpfenden „Hinterlandes”[11]. Die Unterteilung in „Kombattantenstatus” vom „Nicht-Kombattantenstatus” ist angesichts der gegenwärtigen militärischen Situation und technischen Reichweite der Vernichtungswaffen recht willkürlich und so wird sie auch gehandhabt. Ein weibliches Mitglied der Untergrund-Crew einer Interkontinentalrakete wird als „nicht-kämpfend” kategorisiert, obwohl sie weit mehr zerstört als irgendein kämpfender Infanteriesoldat mit seinem Gewehr an der „Front”. Die Unterscheidung wird jedoch beibehalten und dürfte zwei Ziele verfolgen: Erstens stellt sie auf der ideologischen Ebene selbst die „Frau in Uniform” weiter als schutzbedürftige Person dar, die vom „richtigen Kampf verschont bleiben muß”.[12]

Um die Soldatinnen (hier in der israelischen Armee) auf die traditionellen Frauenberufe zu beschränken, wird diese Unterteilung in Front und Hinterland vorgenommen. Die offizielle Argumentation lautet, die Frauen vor Gefangenschaft, Folter und Vergewaltigung schützen zu müssen[13], ein Anspruch, der wohl die arabischen Frauen in den Besatzungsgebieten nicht mit einschließt. Wieder einmal spielt das Argument des Beschützers eine Rolle, das aber nur für die Frauen der eigenen Nation gilt.

Auch sind sich die Militärexperten der israelischen Armee nicht sicher, ob Frauen bei einem längeren konventionellen Krieg nicht versagen würden, weil es ihnen an „militärischer Disziplin mangele, zum Beispiel, wenn sie ein Haus sprengen sollten, in dem ein Kind schreit, oder überhaupt, wenn „Such- und Zerstörungsmissionen” (Search and Destroy Missions) von ihnen verlangt werden.[14] Zu bedenken ist hier nur, daß das Militär ständig auf der Suche ist, neue Feindbilder zu schaffen, so daß es die Soldaten dazu bringen kann, hemmungslos die Bevölkerung einer anderen Nation abzuschlachten. Das Militär hat gezeigt, daß diese Strategie sich bewiesen hat und genauso könnte es auch Feindbilder produzieren, auf die die Soldatinnen reagierten und dann würden diese genauso hemmungslos das Haus in die Luft sprengen, wo sich noch ein Kind darin befindet. Wenn man mal einen Blick auf den deutschen Faschismus wirft: Dort hatten SS-Aufseherinnen auch keinerlei Skrupel, Grausamkeiten gegen Kinder und Frauen anzuwenden. Sie töteten, folterten ohne Gewissen, so wie es ihnen befohlen war und darüber hinaus sogar noch ausgedehnter und noch grausamer aus eigener Initiative.

Wenn sonst in der Armee und bei der Bevölkerung, in der die Männer ja immerhin die Rekrutierungsgruppe darstellen, das Bild von der beschützenswerten Frau aufrechterhalten werden muß, damit diese eine Motivation haben, in den Krieg zu ziehen und ihre Männlichkeit zu beweisen, indem sie die Schwachen ihres Landes „beschützen”, sieht die Argumentation seitens des Militärs bei der Rekrutierungsgruppe Frauen ganz anders aus. Es wird mit Abenteuer und Freiheit versucht, den Frauen das Militär schmackhaft zu machen:

Es sind acht junge Frauen, die einzigen acht in ganz Deutschland, die so schwere Waffen tragen dürften und so gut mit ihnen umgehen können. Die waschechten Berlinerinnen gehören zu der aus Deutschen bestehenden Wacheinheit für den amerikanischen Militärflughafen... Sie feuern routiniert mit den gefährlichen Ballermännern, als hätten sie nie mit Puppen, sondern nur mit Colts gespielt. Fast unvorstellbar, daß sieben dieser brav an der Schreibmaschine saßen, die Schulbank drückten oder als Hausmütterchen den Mann versorgten.[15]

Wie sich die Herrschenden nun auch entscheiden werden in ihrer Debatte, das Proletariat am effektivsten nutzen zu können, es steht fest: Sie haben seit jeher Frauen für ihre großen Feldzüge gebraucht. Sei es als „Gebärmaschinen”, die die Rekrutenzahl hochhält[16], als Ehefrau, die die Arbeitskraft des Soldatenmannes reproduziert, als Prostituierte, die dazu gezwungen wird (ökonomisch und/oder physisch), um die Motivation der Soldaten nicht absinken zu lassen oder als Fabrikarbeiterinnen in der Muntitionsherstellung. Die Verwertungsmöglichkeiten der Frauen nutzt dem Interesse des Kapitals vielseitig, ob sie nun im Militär offiziell integriert sind oder nicht.

Abhilfe schafft da nur der Sturz des Kapitals und dafür brauchen wir jeden Mann und jede Frau. Im Militär heißt das: die Gewehre umdrehen, die imperialistische Armee zersetzen, was uns allerdings nur gelingen wird, wenn wir ein klassenbewußtes Proletariat haben. Wie wir dieses Klassenbewußtsein schaffen, das ist eine Frage, die sich in der Armee wie auch in anderen Bereichen stellt.

Arbeitsgruppe „Militarisierung“

1 Lenin über Krieg und Frieden, drei Artikel, Verlag für fremdsprachige Literatur Peking 1975, S.70f.

2 Lt. Bericht der Kommission für Langzeitplanung, zit. im Rundbrief der DFG-VK, Frauen gegen Militär Landesvorstand Bayern Nr.10/1982, S.56.

3 Birkenbach, Hanne, Frauen und Militär, Material zur „antimilitaristischen Frauenfrage”, in: Antimilitarismus Information 6/1977, S.6.

4 Fiegl,Verena, Der Krieg gegen die Frauen, Der Zusammenhang zwischen Sexismus und Militarismus, Tarantel Frauenverlag, Bielefeld, 1993, S.128.

5 Graswurzelrevolution, Nr.48, Sondernummer: Frauen und Militär, 1980, S.5.

6 In der israelischen Armee erhalten die wenigsten Frauen eine Ausbildung an den Waffen, die meisten (65% nach einer Statistik von 1982) des weiblichen militärischen Personals arbeiten in den traditionellen Frauenberufen auf den unteren Hierarchien, und von den verbleibenden 35% sind ein Großteil Lehrerinnen für Hebräisch. Somit nutzt das Militär die Vorteile billiger Frauenarbeit, denn obwohl die Formel „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ zählt, arbeiten in diesen Bereichen auch meist keine Männer, zumindest nicht in den unteren Hierarchien. siehe Fiegel, S.120.

7 Beiträge zur Feministischen Theorie und Praxis: Gegen welchen Krieg - für welchen Frieden? Nr.8, Köln (Hg.: sozialwissenschaftliche Forschung und Praxis für Frauen e.V.,Köln), 1983, S.77.

8 Yuval-Davis, Nira, The Israel Example, in :Chapkis (Hg.), Loaded Questions, Amsterdam/Washington D.C.,S. 73-79, 1981, S.74.

9 Aus der Werbebroschüre A Woman Marine, zit. in Militärpolitik, Dokumentation, 5. Jg., Heft 20, Frauen im Militär, bearb. von Albrecht-Heide, Astrid/Bujewski, Utemarie, Berlin, 1980, S.57.

10 Enloe, Cynthia, Does Khaki Become You? The Militarisation of Women’s Lives, London, 1983, S.154.

11 Enloe, S.154.

12 Fiegl, S.120

13 Bloom, Anne, Israel. The Longest War, in: Goldman, Nancy Loring (Hg.), Female Soldiers- Combatants or Noncombatants? Historical and Contemporary Perspectives, Westport, Connecticut/London, England, S. 137-165, 1982, S.156.

14 Tiffany, Jennifer, Women in the Military, in: Women, A Journal of Liberation Vol. 8, No.1,S.48-51, 1981, S.49.

15 Quick, 29.12 1977, zit. in: Diskofo, Diskussionsforum für Zivildienstleistende/SodZDL, Nr. 30, 1/1979, S.5.

16 Was seine Perversion mit dem Muttertag im Dritten Reich gefunden hat. Heutzutage würde gerne mit dem Paragraph 218 bevölkerungspolitisch auf die „deutsche” Bevölkerungsdichte eingewirkt werden, was aber in dem Maße wie es in den 1920ern gewirkt hat, heutzutage, wegen der Möglichkeiten von Frauen die Fortpflanzung und damit die Geburtenrate durch Verhütungsmittel selbst zu kontrollieren, nicht greifen kann. Die Herrschenden hätten aber gerne Kinder und zwar mit deutscher Staatsangehörigkeit, denn über die könnten sie, sich auf die Gesetze des Staates berufend, verfügen. Mit denen könnten sie ihren nächsten Krieg planen.

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