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Solidarität

Die „Miami 5“ brauchen unsere Solidarität

Am 9. August 2005 hatte ein Berufungsgericht in Atlanta (Georgia/USA) die Schuldsprüche gegen die fünf in den USA inhaftierten Kubaner aufgehoben. Doch genau ein Jahr später erlebt die Solidaritätsbewegung um die Freilassung der „Miami 5“ einen neuen Schock: Das Kammerplenum desselben Gerichts hebt die Entscheidung wieder auf.Seit 1998 sind die fünf Kubaner in Hochsicherheitsgefängnissen in 5 verschiedenen Staaten der USA eingesperrt, lange Zeit in Isolationshaft, zum Teil ohne Kontakt zu den Angehörigen. Der Prozess 2001, ein einziger Skandal: Ort der Austragung ist Miami, berüchtigt durch verbrecherische Banden von Exilkubanern, die den Prozessverlauf und das Gericht massiv unter Druck setzen. Es ergehen Schuldsprüche ohne Beweise und trotz gegenteiliger Zeugenaussagen. Verurteilungen von 15 Jahren aufwärts bis zweimal lebenslänglich + 15 Jahren Haft wegen „Spionagetätigkeit gegen die USA“. Die wirkliche Tätigkeit der fünf mutigen Kämpfer bestand aber darin, Aufklärung in den rechtsextremen Gruppen innerhalb der Auslandskubaner zu betreiben, um so weitere Anschläge gegen das Land und die Menschen von Kuba zu verhindern. Dies kann vom US-Imperialismus, der seine Aggressionskriege inzwischen als „Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung“ tituliert, nicht geduldet werden; der Todfeind Kuba, der die Miami-Terroristen im eigenen Land aufspürt und öffentlich macht. Heute sind wiederum diejenigen am Zug, die eine Entscheidung über das Schicksal der „Miami 5“ verschleppen möchten. Sehen doch amerikanische Imperialisten und Miami-Faschisten mit der Erkrankung des Kommandanten Fidel ihre Stunde gekommen, Kuba mit Terror zu überziehen und dem „sozialistischen Spuk“ ein Ende zu bereiten.Was die Gesundheit Fidels anbetrifft, haben sie sich schon geirrt. Über die Standfestigkeit und den Siegeswillen des kubanischen Volks irren sie sich schon seit bald 50 Jahren.Nicht zuletzt die weltweite Solidaritätsbewegung um die Freilassung der „Miami 5“ hat viele Irrtümer über die wahren Absichten des US-Imperialismus beseitigt.

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Spendenkonto: Netzwerk Cuba e.V., Postbank Berlin, Konto: 32 33 31 00, BLZ: 10010010, Stichwort: Miami5
Aktuelle Informationen unter: www.miami5.de
Bildquelle: UZ vom 25. August 2006

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