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KAZ-Fraktion: „Ausrichtung Kommunismus”

Vor 100 Jahren

Gründung der Kommunistischen Partei China

Das Jahr 2021 ist in der VR China das Jahr, in dem eines der ersten „Jahrhundertziele“ erreicht wird. Im bevölkerungsreichsten Land der Erde wird die Armut beseitigt und eine Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand erreicht sein. Dann wird das 2. Jahrhundertziel in Angriff genommen: Zum 100. Gründungstag der Volksrepublik China (1. Oktober 2049) soll der „Aufbau eines modernen sozialistischen Landes, das reich, stark, demokratisch, kultiviert und harmonisch ist, vollendet werden und das Niveau eines auf mittlerem Niveau entwickelten Landes“1 erreicht werden.

Der Anlass für das 1. Jahrhundertziel ist die Gründung der Kommunistischen Partei Chinas vor hundert Jahren am 1. Juli 1921. Ihrer Führung ist zu danken, dass das Land sich von der Herrschaft des Imperialismus befreien, den sozialistischen Aufbau in der volks- bzw. neudemokratischen Phase beginnen und in den Jahren bis 1980 verteidigen konnte. Durch die Politik der Öffnung und Reformen entzog sich die VR China der drohenden Isolierung und widerstand 1989 der Gefahr der Konterrevolution. Durch kluge Anwendung der Leninschen Überlegungen zur „Neuen Ökonomischen Politik“ gelang eine Entwicklung der Produktivkräfte ohnegleichen, die zur Erfüllung des gesteckten Ziels geführt hat.

Ab 2021 wird der Aufbau eines modernen sozialistischen Landes in Angriff genommen. Damit rückt mit der weiteren Entwicklung der Produktivkräfte, der „Vergesellschaftung der Produktion“, auch die „Vergesellschaftung der Aneignung“ in den Fokus, also die Frage des Eigentums, und die „Harmonie“ in der Entwicklung der Individuen und Gesellschaft.

Wir werden diese Entwicklung im Jahr 2021 begleiten und würdigen. Wir hoffen dadurch einen Beitrag zu leisten, um dem sozialistischen Aufbau Chinas in der deutschen Linken die Achtung und Solidarität zu verschaffen, den er verdient gegen die Hetze von Renegaten wie Bütikofer und Trittin, gegen die Ideologieproduzenten wie Merics2 und gegen die aggressiven Teile des deutschen Großkapitals, die die BRD und die EU gegen die VR China in Stellung bringen wollen.

Wir veröffentlichen als ersten Beitrag im Jahr der Gründung der Kommunistischen Partei China eine Grundsatzrede des Vorsitzenden Xi Jinping zum dialektischen Materialismus. Sie zeigt, wie tief die Partei im Marxismus-Leninismus verankert ist und wie an dessen Anwendung durch Mao Tse-tung (Über den Widerspruch/Über die die Praxis) angeknüpft wird. Das alles nicht um eine Bibel zu kodifizieren, sondern um die theoretischen Grundlagen zu sichern und sicher anzuwenden zur Lösung der anstehenden gewaltigen Aufgaben, wie sie vor China und der ganzen Welt stehen. Als Anleitung zum Handeln! (Karl Marx)

Die Rede wurde dankenswerterweise von S. Alt übersetzt, dessen Vorwort wir gerne nutzen, um seinen Vorschlag zu unterstützen, die Konsequenzen dieser Rede für deutsche Kommunisten zu diskutieren. Gegenüber der Veröffentlichung in den Marxistischen Blättern3 haben wir geringfügige Änderungen im Text der Rede angebracht.

R. Corell für AK Chinas Kampf um den Sozialismus

1 vgl. hierzu: german.china.org.cn/china/china_stichwoerter/2018-11/30/content_74226666.htm

2 Hinter Merics steckt die Mercator-Stiftung, hinter der wiederum die Familie Schmidt-Ruthenbeck steht, die ihr Vermögen mit der Metro „gemacht hat“, die sie zeitweise zusammen mit dem berüchtigten Haniel-Clan und SS-Beisheim beherrschten. Mit einem geschätzten Vermögen von 3,2 Mrd Euro stehen sie lt. Manager Magazin an 31. Stelle in der BRD. Die Stiftung hat ihren Sitz – ganz patriotisch – in der Schweiz.

3 China, Vietnam, Cuba, Chile ... – Wege des Sozialismus, Neue Impulse Verlag 11/2020, 12,50 €

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