Die folgende Solidaritätsadresse wurde zusammen mit einer Spende von der Gruppe Kommunistische Arbeiterzeitung für die Daimler Kollegen verfasst. Ihr Kampf ist unser Kampf!

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Wer im Stich lässt Seinesgleichen, lässt ja nur sich selbst im Stich!

Ein Beispiel dafür liefert die Führung der IG Metall jetzt bereits seit Monaten, indem sie den 32 von Euch gegen die Abmahnung wegen Streik klagenden Kollegen den Rechtsschutz verweigert. Damit fällt sie nicht nur Eurem Streik und den deswegen 761 vom Daimler Kapital in Bremen mit einer Abmahnung gemaßregelten Kolleginnen und Kollegen in den Rücken, sondern zur Freude des Kapitals der gesamten Gewerkschafts- und Arbeiterbewegung. Ein Höhepunkt dieses Skandals ist die Tatsache, dass Ihr vom IGM-Vorstand als nicht eingeladene „Gäste“ von einer kurzen Berichterstattung beim IGM-Gewerkschaftstag ausgeschlossen wurdet und die Gewerkschaftsfeinde, die Kapitalverbandsvertreter als Sozialpartner vom scheidenden Vorsitzenden Wetzel namentlich begrüßt wurden.

Wie Ihr bereits festgestellt habt, zeigt das den Zustand, in dem sich unsere Gewerkschaften – in dem Fall die IGM – befinden. Höchste Zeit, dass wir organisiert von Belegschaften, Betriebsräten und Vertrauensleuten aus den Betrieben für Ordnung in unseren Gewerkschaften sorgen und sie wieder zu Kampforganisationen unserer Klasse machen, statt sie weiter zu „Mitmachgewerkschaften“ verkommen zu lassen.

In diesem Sinne gilt unsere Solidarität Eurem Kampf gegen das Daimler Kapital und der Auseinandersetzung mit der IGM-Führung.

Mit kämpferischen und solidarischen Grüßen

Gruppe KAZ (Kommunistische Arbeiterzeitung)

Solidarität ist möglich:

Das ist möglich durch Unterschrift bei: solidaritaet-daimler-bremen@t-online.de

und durch Spenden an einen Solidaritätsfonds bei:

Anja Lüers, Berliner Volksbank, IBAN DE67 1009 0000 5650 0040 02, Stichwort: Streikrecht