Des Volkes Fesseln

Des Volkes Tränen, sind der Herren Rechte,

des Volkes Tränen, sind der Herren Sekt.

Des Volkes Armut, ist der Herren Reichtum,

des Volkes Hunger, macht die Herren fett.

Der Herren Güte gilt Ihren Ministern,

der Herren Liebe, gilt Ihren Armeen,

der Herren Sorge, gilt unsern Muskeln,

der Herren Vorsicht, gilt unsern Ideen.

Und unsre Angst macht die Herren sicher,

und unsre Feigheit macht den Herren Mut

und unsre Schwäche ist Ihre Stärke

und unsre Spaltung ist Ihr höchstes Gut.


Genossen, Kollegen, nicht lange überlegen,

in die Hände gespuckt und ran

Denn vereint sind wir nicht zu schlagen

und vereint sind wir millionenschwer

und vereint geht’s den Herren an den Kragen

und vereint sagen wir, es geht nicht mehr.

Und eine Hand drückt die andre

und mein Arm hakt ein bei Dir

Die Kraft, die uns entzweite, waren die Herren

die Kraft, die uns befreien wird, sind wir.


Genossen, Kollegen, nicht lange überlegen,

in die Hände gespuckt und ran

Denn vereint sind wir nicht zu schlagen

und vereint sind wir millionenschwer

und vereint geht`s den Herren an den Kragen

und vereint sagen wir, es geht nicht mehr.


nach Floh de cologne 1974,
aktualisiert von Chris Peterka 2000